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Stellungnahmen
18.08.2016, 18:50 Uhr | LSV Statements zu den Berliner Wahlen 2016 - Pressemitteilung vom 18.08.2016
 
Mehr Bewegung fördern
Sport und Bewegung sieht die Landesseniorenvertretung Berlin als Baustein zum Erhalt der Selbständigkeit bis ins hohe Alter, zur Gesundheitsförderung und Integration sowie für ein soziales Miteinander gegen Vereinsamung.
LSV Statements zu den Berliner Wahlen 2016 - Pressemitteilung vom 18.08.2016 - „Es gilt Strukturen für den Sport und die Bewegung zu schaffen, um mehr ältere Menschen partizipieren zu lassen“, sagt Frau Dr. Johanna Hambach, Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Berlin. Dazu gehört u. a. das Thema Aktivplätze. In Berlin sollten die Bezirke in Abstimmung mit dem Landessportbund Berlin planen, um schon bei der Gestaltung im Vorfeld eine Nutzung nachhaltig zu gewährleisten. Turnhallen müssen barrierefrei umgebaut werden und die Wege-Licht-Systeme Sicherheit vermitteln. Öffentliche Räumlichkeiten für Bewegung und Sport muss es wohnortnah geben.

Das Training im Wasser von Seniorinnen und Senioren sollte mehr gefördert werden. „Wir kennen die Möglichkeiten des 'Frühschwimmens' und die Spättarife, die in einigen Berliner Bädern angeboten werden. Ebenso wissen wir, dass berlinpass-Inhaber ermäßigten Eintritt haben und zehnteilige Aquafitnesskurse um 15 Euro vergünstigt nutzen können. Nur, was ist mit den Seniorinnen und Senioren, die ein Einkommen knapp über der Grundsicherung im Alter haben?“, fragt Frau Dr. Hambach: „Auch die im Bereich Aquafitness speziellen Seniorenkurse 'Aqua für Junggebliebene' für Menschen ab 65 Jahre sind aus sportfachlicher und gesundheitlicher Sicht wertvoll, weil sie die Gelenke ent- und die Muskeln belastet. Doch dieser kostet ausnahmslos 75 Euro. Es muss also weitere Erleichterungen für Seniorinnen und Senioren geben, damit die Präventionsziele von 80plus* erreicht werden.“